Informationen zur COVID-19-Pandemie

Aktuelle Informationen zum Bundesratbeschluss vom 20.01.2021:

Neu haben rückwirkend ab 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021 auch Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung, wenn die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind. Für Lernende erhält man im selben Zeitraum Kurzarbeitsentschädigung, wenn der Betrieb schliessen musste.

Die Karenzfrist von 1 Tag wurde rückwirkend per 1. September 2020 bis 31. März 2021 aufgehoben. Die Arbeitgeber brauchen infolge dieser rückwirkenden Änderung nichts zu unternehmen. Die Arbeitslosenversicherung wird ihre Abrechnung von sich aus anpassen und ihnen die Differenz für die Karenztage ausbezahlen.

Aktuelle Information zum Bundesratbeschluss vom 13.01.2021:

Gesundheitsfachpersonen wie Podologinnen sind von den neuen Massnahmen nicht betroffen. Sie dürfen geöffnet bleiben und sind weiterhin auch nicht zur Schliessung ab 19 Uhr verpflichtet.

Aktuelle Information zum Bundesratsbeschluss vom 18.12.2020:

Gemäss den kommunizierten Massnahmen des Bundesrates vom 18.12.2020 gibt es aktuell keine weiteren Einschränkungen für die Podologie-Praxen. Falls es Anpassungen geben sollte, werden wir Ihnen diese schnellstmöglich wieder kommunizieren. Bitte beachten Sie aber auch die jeweiligen kantonalen Massnahmen.  

Schutzkonzept für Podologie Behandlungen, Anpassung unter Punkt «Distanz halten»

Bezüglich der weiteren Massnahmen des Bundesrates zur Eindämmung des Coronavirus vom 11.12.2020 hat der SPV das erarbeitete Schutzkonzept den neuen Massnahmen des Bundesrates angepasst.

Unter Punkt 1. Distanz halten / Anzahl Personen begrenzen (siehe Seite 5) wurde folgende Massnahme ergänzt:

«Es muss sichergestellt werden, dass eine maximale Zahl an Personen nicht überschritten wird, damit der vorgesehene Mindestabstand von 1.5 Metern in alle Richtungen gewährleistet werden kann.

Für erhöhte Sicherheit gilt in grösseren Praxislokalen 10 m2 pro Person, in kleinen Praxislokalen mit bis zu 30 m2 Fläche gilt 4m2 pro Person.»

Gemäss Art. 5a der Covid-19-Verordnung besondere Lage fallen folgende öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betriebe unter das Schliessungsgebot ab 19.00 Uhr:

  • Einkaufsläden (Apotheken und Märkte im Freien sind ausgenommen)
  • Geschäfte oder Betriebe, die Dienstleistungen anbieten, wie Poststellen, Banken, Reisebüros oder Coiffeure
  • Kulturinstitutionen und Unterhaltungs- und Freizeiteinrichtungen wie Museen, Bibliotheken etc.
  • Sportanlagen und Fitnesszentren

Betriebe von Gesundheitsfachpersonen wie Podologie-Praxen fallen nicht darunter. Sie sind somit nicht verpflichtet, ab 19.00 Uhr zu schliessen.

Die aktuelle Version des Schutzkonzeptes finden Sie hier.

Ein Merkblatt zu Fragen und Antworten zur Lohnfortzahlungspflicht und Testkosten bei Vorliegen eines Corona Verdachts finden Sie hier.

Die Marktsituation für das Schutzmaterial hat sich mittlerweile weitgehend entspannt und die Praxen können wieder selbständig Schutzmasken und andere Schutzmaterialien beschaffen. Die Versorgung des Gesundheitswesens ist aktuell sichergestellt. Um eine erneute Mangelsituation zu vermeiden, sind alle Einrichtungen des Gesundheitswesens aufgefordert, ihre Bestände an Schutzmaterialien zu überprüfen und, im Hinblick auf ein Wiederansteigen des Bedarfs, wo nötig aufzustocken. Zielgrösse ist mindestens der durchschnittliche Bedarf für 3 Monate.

Unter https://www.podologie.swiss/ueber-uns/news/bestellung-schutzmaterial/ finden Sie diverse Bestellangebote von Anbietern für Schutzmaterial.

Merkblätter / Informationen

Antworten zu weiteren rechtlichen Fragen in Sachen Pandemie finden Sie auf der Website des SECO.

Bitte informieren Sie sich regelmässig auf der Website des BAG sowie auf den Informationsseiten der Kantone über die aktuellen Neuigkeiten betreffend Corona-Virus.