Schweizerischer Podologen-Verband SPV

Aktuelle Informationen zur COVID-19-Pandemie

Schutzkonzept für Podologie-Behandlungen ab 27. April 2020

Der Schweizerische Podologen-Verband SPV hat basierend auf dem Muster-Schutzkonzept des Bundes ein Schutzkonzept für den Betrieb einer Podologie-Praxis unter COVID-19 erarbeitet. 
Jede Praxisinhaberin, jeder Praxisinhaber ist selbst verantwortlich, das Konzept in der Praxis umzusetzen und – zum Schutze der Patienten und des Praxisteams – alle nötigen Vorkehrungen zu treffen. Es gilt zudem die Bestimmungen der jeweiligen kantonalen Behörden zu beachten. Ebenso müssen die Mitarbeitenden durch den Arbeitgeber sorgfältig und umfassend über das Schutzkonzept informiert werden.

Bezug von Schutzmaterial

Je nach Kanton ist es zurzeit noch nicht gewährleistet, dass Schutzmaterial wie Masken und Desinfektionsmittel für Podologinnen und Podologen zur Verfügung stehen. Der SPV konnte mit einigen Kantonen eine Bezugsmöglichkeit vereinbaren, mit anderen Kantonen laufen die Verhandlungen noch. Die Taskforce des SPV hat mit den langjährigen Partner-Lieferanten des Verbandes die aktuelle Lage bezüglich deren Lagerbestand und den Nachbestellungen des gängigen Schutzmaterials besprochen. Unter https://www.podologie.swiss/covid-19/bestellung-schutzmaterial.html finden Sie alle Informationen dazu.

 

    Qualifikationsverfahren Podologie EFZ 2020

Alle aktuellen Informationen zum Qualifikationsverfahren finden Sie hier.


Finanzielle Entschädigungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie

Der Bundesrat hat an der Medienkonferenz vom 16. April mitgeteilt, dass der Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz ausgeweitet wird. Eine Entschädigung erhalten neu auch die Selbständigerwerbenden, die nur indirekt von den behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, weil sie zwar weiterarbeiten dürfen, aber wegen den Massnahmen weniger oder keine Arbeit mehr haben. Die Entschädigung ist, wie die bereits bestehende Corona-Erwerbsausfallentschädigung, auf 196 Franken pro Tag, also auf 5'880 Franken pro Monat begrenzt. Der Anspruch entsteht rückwirkend ab dem 1. Tag des Erwerbseinbruchs, frühestens ab dem 17.03.2020, und endet nach zwei Monaten, spätestens aber mit der Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie. Voraussetzung ist, dass das AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen höher ist als 10 000 Franken, aber 90 000 Franken nicht übersteigt. Der SPV hat inzwischen gegen diese Unter- und Obergrenze beim Bundesamt für Sozialversicherung BSV interveniert, da damit eine ungerechtfertigte, willkürliche Schwelle geschaffen worden ist. Die Antwort des BSV finden Sie hier.

Das Formular «Anmeldung für die Corona Erwerbsersatzentschädigung» sowie ein Merkblatt dazu finden Sie auf der Website der Informationsstelle AHV/IV.

Die Kurzarbeitsentschädigung wird auch für Lernende und arbeitgeberähnliche Angestellte (z. B. Gesellschafter einer Gmbh) ausgerichtet. Die Karenzfrist wird aufgehoben.

Soforthilfe mittels verbürgter COVID-Überbrückungskrediten: Der Bundesrat hat am 25. März 2020 die Liquiditätshilfe für Klein- und Mittelunternehmen beschlossen. Die Unternehmen sollen raschen Zugang zu Krediten für die Überbrückung von Corona-bedingten Liquiditätsengpässen erhalten. Die Kredite können bei der Hausbank beantragt werden. Die entsprechende Verordnung tritt am 26. März 2020 in Kraft; ab diesem Zeitpunkt können Kreditgesuche gestellt werden. Betroffene Unternehmen können Überbrückungskredite im Umfang von höchstens 10% ihres Jahresumsatzes beantragen. Bis zu 500'000 Franken werden Kredite unbürokratisch innert kurzer Frist ausbezahlt. Der Zinssatz ist auf null Prozent festgelegt. Der Kreditantrag ist ab 26. März 2020 unter covid19.easygov.swiss verfügbar.

 

In Anbetracht der schwierigen Lage auch für unsere Partner und Lieferanten hat der Zentralvorstand entschieden, auf die Ausgabe 3/2020 der Fachzeitschrift «Podologie Schweiz» zu verzichten. Die nächste Ausgabe erscheint am 18. Mai 2020.

Sämtliche Anlässe und Veranstaltungen des SPV bis mindestens Mitte Juni sind abgesagt oder werden verschoben.

Die Delegiertenversammlung vom 15./16. Mai in Brunnen ist abgesagt. Der statutarische Teil wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, weitere Informationen folgen.

Merkblätter / Informationen

Antworten zu weiteren rechtlichen Fragen in Sachen Pandemie finden Sie auf der Website des SECO.

Bitte informieren Sie sich regelmässig auf der Website des BAG sowie auf den Informationsseiten der Kantone über die aktuellen Neuigkeiten betreffend Corona-Virus.

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